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07.05.2012 Deckarm neues Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports
 



Der 59 Jahre alte frühere Handball-Weltmeister Joachim Deckarm, seit einem schweren Sportunfall 1979 auf Unterstützung angewiesen, wird am 31. Mai in die „Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen. Posthum werden auch der Fernsehjournalist Harry Valérien, der sich in seinen TV-Sendungen früh als Doping-Gegner positioniert hat, sowie Friedrich Ludwig Jahn als Begründer der Turn-Bewegung neue Mitglieder der Hall of Fame. Die feierliche Aufnahme erfolgt traditionell am Vorabend des DFB-Pokalfinales im Berliner Hotel Adlon Kempinski im Rahmen der Benefiz-Gala „Goldene Sportpyramide 2013". Die Laudatio wird Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich halten.ie „Hall of Fame des deutschen Sports" erlebte vor genau fünf Jahren, am 6. Mai 2008, in Berlin ihre feierliche Gründungsfeier, im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler.
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Die Vorschläge für die Wahl 2013 wurden von den drei Partnern und ideellen Trägern der „Hall of Fame des deutschen Sports" gemeinsam erstellt: Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH). Es standen drei Kategorien zur Auswahl, für jede Kategorie gab es drei Vorschläge, gewählt war der Vorschlag mit den meisten Stimmen in jeder Kategorie. Die Jury besteht seit dem vergangenen Jahr aus 68 Personen; unter anderem haben alle lebenden Mitglieder der „Hall of Fame des deutschen Sports" Sitz und Stimme in der Jury.
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Die Kategorien 2013:
  • Besondere Kämpfer: Joachim Deckarm
     
  • Einsatz für die Werte des Sports: Harry Valérien
     
  • Ideengeber des Sports: Friedrich Ludwig Jahn
Auch der Preisträger der „Goldenen Sportpyramide 2013" wird am 31. Mai in die „Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen, so dass diese dann aus 76 Mitgliedern bestehen wird. Seit dem Jahr 2000 wird bei der Benefiz-Gala „Goldene Sportpyramide" eine herausragende Sportlerpersönlichkeit für ihr Lebenswerk geehrt. Kriterien für die Nominierung sind neben dem sportlichen Erfolg vorbildliche Leistungen im gesellschaftlichen und im beruflichen Bereich.
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„Gemeinsam mit unserem Partner adidas wollen wir unseren großartigen Vorbildern im Sport ein Denkmal setzen, aktiv für die gesellschaftliche Stellung des Sports eintreten", sagt Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe. „Wir haben die Idee der „Hall of Fame des deutschen Sports" seit 2006 entwickelt, um mit diesem Forum mitzuhelfen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner großen Persönlichkeiten im Gedächtnis unseres Landes zu bewahren und gleichzeitig Diskussionen anzuregen."
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Die Deutsche Sporthilfe hatte bereits 1980 kurz nach dem Unfall von Joachim Deckarm einen Fonds eingerichtet. Deckarm ist bis heute auf Hilfe angewiesen und lebt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in seiner Heimatstadt Saarbrücken. Durch die Einrichtung von Sonderfonds hat die Sporthilfe in der Vergangenheit schon mehrfach helfen können, wenn Athleten schwer verunglückten. Joachim Deckarm hat sich nach Schädelhirntrauma, Koma und schwerer Behinderung mit ungeheurem Willen zurück ins Leben gekämpft. Diese Biographie, die allen Betroffenen und Angehörigen Mut macht, ihr Schicksal selbstständig anzugehen, ist in dem Buch „Teamgeist - Die zwei Leben des Joachim Deckarm" beschrieben, das inzwischen in dritter Auflage erhältlich ist.
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Besuch bei Familie Eggert in Annerod und beim Länderspiel in Wetzlar - 7. – 10. März 2013

Statt Plätzchen backen in der Adventszeit gab es diesmal Kaiserschmarren in Frühjahr bei Ingrid und Horst Eggert. Danke für die Einladung von Joachim nach Annerod.

 

 

 

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Walter Don begleitet Joachim auf die Spielfläche vor dem Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz. Dankeschön an Walter Don für die Organisation der Typisierung für Arnulf Meffle am 16.12.2012 in Wetzlar.

 

 

 


Der Mannschaftskapitän der Weltmeister 78 Horst Spengler und Joachim sprechen über alte Zeiten.

 

 

 


Besuch des Deckarm Botschafters Dominik Klein am Verkaufsstand für das Buch „Teamgeist die zwei Leben des Joachim Deckarm“.

 

 

 

 
Erfolgreiche Aktion "Handballer für Handballer"
Joachim Deckarm: „Prima, dass Arnulf jetzt geholfen wird. Ich bin froh, dass ich im Saarland zwei Aktionen "Handballer für Handballer" begleitet habe. Arnulf hat mich auch immer unterstützt.“

Pressemitteilung

Erfolgreiche Aktion „Handballer für Handballer“

Stammzellspender für Arnulf Meffle gefunden / Heiner Brand: Einzigartiger Zusammenhalt

Frankfurt / Tübingen, 15. Januar. Für den an Leukämie erkrankten Arnulf Meffle (55) ist ein Stammzellspender gefunden worden. Eine solche Spende ist für den Handballweltmeister von 1978 überlebenswichtig. Um einen passenden Spender zu finden, hatte das Weltmeister-Team von 1978 sowie die gesamte Handballfamilie zusammen mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) in der Zeit vom 2. bis 16. Dezember 2012 die Aktion „Handballer für Handballer“ gestartet. Eng eingebunden waren die DKB Handball Bundesliga, der Deutsche Handballbund sowie die Stiftung Deutsche Sporthilfe mit dem Netzwerk der ehemals geförderten Athleten, emadeus.

Bei rund 40 bundesweiten Aktionen konnten über 3500 Spender aufgenommen werden, allein bei 16 Erstligaspielen waren es 1479 Spender. Heiner Brand, einst Teamkollege, heute Manager des Deutschen Handballbundes, bilanzierte: „Wir sind sehr glücklich über die Aktion, sie spiegelt den Teamgeist des Handballs in besonderer Weise. Arnulf Meffle kann geholfen werden, und auch die DKMS kann profitieren, was sehr wichtig für andere Erkrankte ist. Der Sport hat wieder bewiesen, dass er die Menschen in ganz einzigartiger Manier mobilisieren kann.“
Der Spender wird aus datenschutzrechtlichen Gründen anonym bleiben. Arnulf Meffle, dreifacher Familienvater, sagte: „Die Stammzellspende bedeutet die Chance auf ein neues und normales Leben. Mein Dank gilt allen, die diese Aktion so phänomenal unterstützt haben. Mein Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, dass sich möglichst viele Menschen bei der DKMS registrieren lassen. Jeder Erkrankte muss eine Überlebenschance bekommen!“ Bei einem Eingriff erhält Meffle demnächst eine Transfusion mit gesunden Stammzellen des Spenders.
Hauptinitiator Klaus Zöll, der frühere Erfolgstrainer und ehemalige Handball-Vizepräsident, sagte: „Bei der Aktion ‚Handballer für Handballer‘ gibt es nur Gewinner. Dank an die DKMS für die tolle Partnerschaft. Wir alle, die mitgeholfen haben, sind einfach zufrieden und glücklich – und wir wünschen Arnulf alles Gute.“ Das WM-Team 78 - bestehend aus den Weltmeistern, Betreuern und ehemaligen Nationalspielern - sei eine eingeschworene Gemeinschaft. Seit über 25 Jahren gelte ihre Fürsorge dem einst auf dem Handball-Spielfeld schwer verunglückten Joachim Deckarm.
Als Zeichen der guten Partnerschaft bei der Aktion „Handballer für Handballer“ hat der Deutsche Handballbund entschieden, dass in der Bundesligarückrunde 2013 die Schiedsrichter der 1. und 2. Bundesliga (Frauen und Männer) auf ihrem Trikot das Logo der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) tragen.

Der Club der Sporthilfe-Athleten, emadeus, dem Arnulf Meffle als ehemals geförderter Athlet angehört, unterstützte die Aktion mit einem Appell an seine rund 1.500 Mitglieder, sich typisieren zu lassen. Mit dem Ehemaligen-Netzwerk emadeus fördert die Deutsche Sporthilfe über die sportliche Karriere hinaus den Zusammenhalt der Athleten und steht ihnen auch in schwierigen Lebenssituationen zur Seite. Bereits 2006 hatten emadeus und Deutsche Sporthilfe zu einer erfolgreichen Typisierungs- und Spendenaktion im Zusammenhang mit der Leukämie-Erkrankung des ehemaligen Trampolinturners Manfred Schwedler in Frankfurt aufgerufen. Schwedler fand einen Spender und gilt als geheilt.

Kontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Jörg Hahn
 


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